Der Euro

Im Euroraum, zu dem auch Deutschland zählt, gilt der Euro als allgemein akzeptierte Währung. Allerdings ist dies nicht immer so gewesen: Erst im Jahr 2001 wurde der Euro in Deutschland bzw. in Europa eingeführt und löste zum damaligen Zeitpunkt gleich mehrere bedeutende Währungen ab. Die Einführung erfolgte nicht grundlos: Die europäische Gemeinschaftswährung bringt mehrere Vorzüge mit sich.

Heutzutage ist der Euro stark verbreitet ist und dient in vielen Ländern als Hauptzahlungsmittel. Er zählt international zu den stärksten Währungen. Doch auch dies ist nicht immer so gewesen: Im Vergleich zu anderen starken Währungen wie beispielsweise dem US-Dollar, dem britischen Pfund oder dem japanischen Yen ist der Euro noch sehr jung.

Vorteile des Euros

Wie bereits erwähnt bringt der Euro gewisse Vorzüge mit sich. Wenn man zurückblickt, gab es bis zur Einführung des Euros zahlreiche Währungen, was für den europäischen Raum von Nachteil gewesen ist. Vor allem im internationalen Zahlungsverkehr gab es zahlreiche Probleme. Schuld waren die Wechselkurse, die sich ständig änderten. Währungen wie die deutsche D-Mark oder der französische Franc galten zwar als stark, doch im Vergleich zum dominanten US-Dollar waren diese Währungen nicht sehr bedeutend. Damit die europäischen Länder ihre Stellung auf den Weltmärkten nicht verlieren, wurde daher beschlossen, eine Gemeinschaftswährung einzuführen. Außerdem sollten nicht nur die Unternehmen sondern auch die Bürger der EU-Mitgliedstaaten profitieren: Um sich innerhalb der EU-Länder besser bewegen zu können bzw. nicht ständig Geld wechseln zu müssen, wurde am Konzept des Euro gearbeitet.

Geschichte des Euros

Der Euro hieß längst nicht immer Euro. Die ersten Ideen und Bemühungen, innerhalb Europas eine gemeinschaftliche Währung zu etablieren, kamen in den späten 1970er Jahren auf. Politiker aus Deutschland und Frankreich waren besonders darum bemüht, eine europäische Gemeinschaftswährung zu etablieren. So dauerte es nicht lange, bis eine erste Rechnungseinheit geschaffen wurde. Damals trug sie die Bezeichnung ECU.

ECU steht für European Currency Unit (Europäische Währungseinheit). Mit dem ECU wurde der erste Grundstein geschaffen, der später den Weg für den Euro bereiten sollte. Die Bedeutung des ECU war jedoch nicht allzu hoch bemessen – zumindest nicht im alltäglichen Zahlungsverkehr. Zwar wurde der Wechselkurs des ECU regelmäßig überprüft und an die Währungen der einzelnen EU-Mitgliedstaaten (damals gab es anstelle der EU die EG) angepasst, doch Zahlungen wurden mit dem ECU nur selten getätigt. In erster Linie waren es Staaten, die gelegentlich entsprechende Anleihepapiere herausgaben. ECU Münzen gab es ebenfalls, allerdings hatten diese eher einen symbolischen Charakter und richteten sich vorrangig an Münzsammler.

Anfänglich wurden die Wechselkurse der jeweiligen Landeswährungen gegenüber dem ECU alle fünf Jahre ermittelt. Die letztmalige Anpassung fand im Jahr 1998 statt. Unmittelbar darauf, nämlich am 1. Januar 1999, wurde der EU vom Euro abgelöst. Weil die Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung beschlossen war, folgte schon kurz darauf die langsame Umstellung auf Euro, beispielsweise indem Bankkonten in beiden Währungen geführt wurden.


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