Die Rechenmaschine

Die Menschheit hat von Anfang immer erstrebt, sich das mathematische Rechnen zu vereinfachen. Aus der früheren Geschichte sind Multiplikationstafeln aus der Mathematik bekannt. Die ersten Rechenhilfsmittel wurden schon bei den Römern, bei den Chinesen, bei den Japanern oder in der Antike schon benutzt. Als besondere Rechenmittel gehören beispielsweise die Rechenstäbe des John Neper. Es wurde auf das Einmaleins verzichtet und auf die Multiplikation und auf die Addition zurückgeführt.

Im Jahre 1623 entwickelte Wilhelm Schickard die erste automatische Rechenmaschine. Wilhelm Schickard war Professor in der Richtung der Technik an einer Universität in Tübingen. Seine erfundene Rechenmaschine sollte die Multiplikation erleichtern. Wilhelm Schickard hatte unter anderem die Grundsätze der Rechenstäbe von John Neper für sich mitbenutzt. Des weiteren wurde ein zehnteiliges Zählrad für die Addition und Subtraktion zum ersten Mal in Wilhelm Schickards Rechenmaschine angewendet. Wie der Name schon sagt, besaß das Rad zehn Zähne und erlaubt des weiteren noch zehn Winkelstellungen. Für die Multiplikation hatte Wilhelm Schickard seine Rechenmaschine durch eine Merkvorrichtung, namens Register, für Zahlen weiter entwickelt. Seine Multiplikation geschieht von links nach rechts. In der Geschichte der Technik kam noch eine zweite Rechenmaschine zum Einsatz. Im Jahre 1642 hat Blaise Pascal seine entwickelte Rechenmaschine vorgestellt, die leider nicht korrekt funktionierte. Einige Jahre später hat Samuel Morland winzige Taschengeräte entwickelt, um die Addition und die Multiplikation zu vereinfachen. Das Gerät für die Multiplikation hatte das Nepersche Rechenstabprinzip zur Hilfe.

Aber es sollte ein Gerät erfunden werden, das für alle vier Rechenarten gelten sollte. Ab dem Jahr 1670 setzte sich Leibniz mit der Herstellung eines solchen Technik - Gerätes heran. Leibniz hatte das Gerät überprüft und realisiert etliche Zahlenstellen in dem Ergebniswerk. Bis dahin ist er statt den Zehnern auf 15 Zahlenstellen gekommen. Allerdings wiesen technische Probleme an der Rechenmaschine von Leibniz auf. Die allererste Rechenmaschine, die auf jeden Fall einwandfrei funktioniert hatte, baute ein Uhrmacher. Das Uhrmacherhandwerk war auf den optimalsten Rang der feinmechanischen Technik.

Ein Pfarrer, namens Philip Matthäus Hahn, aus Baden Württemberg setzte sich auch mit Taschenuhren auseinander. Er besaß Kenntnisse in der Feinmechanik und setzte diese zur Herstellung einer automatischen Rechenmaschine ein. Die erste Rechenmaschinenherstellung von einer Werkstatt waren unter Aufsicht von Charles Xavier Thomas in Paris zu finden. Er meldete im Jahre 1820 dafür ein Patent an und stellte in etwa 60 Jahren rund 1 500 Rechenmaschinen her. Zunächst waren Rechenmaschinen bei Versicherungsgesellschaften sehr populär. Nach Ablauf der 60 Jahren begann sofort die Produktion der Rechenmaschinen sich in Deutschland als auch in den USA zu verbreiten. Da die technischen Probleme hinsichtlich der feinmechanischen Anfertigung und die Logarithmen noch immer aufwiesen, wurden die Rechenmaschinen erst einmal zu einem alltäglichen Hilfsmittel beim Rechnen eingesetzt. Logarithmentafeln waren umfangreiche Bücher. Ein Rechenschieber, besser bekannt als ein Logarithmusgerät, ersetzte binnen kürzester Zeit die Logarithmentafeln. Darüber hinaus meinte Charles Babbage, die Tabellenrechnungen mithilfe einer Maschine auszuführen. Im Jahre 1822 erfand er ein Modell einer druckenden Differenzrechenmaschine und stellte diese in der Öffentlichkeit vor.


Weitere Technik Referate

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