Tennis

Die Geschichte des Tennisspiels reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Seinen Ursprung hat der "weiße Sport" in Frankreich. Daher stammt wohl auch der Name, der sich vom französischen "tenez" für "haltet" ableitet und sich auf das Rückschlagen bezieht. Das "Cache" - von Lateinisch "Fangen" - wurde ohne Schläger und stattdessen mit den Handflächen gespielt. Daher nannte man den Sport auch "Jeu de Paume" - "Spiel mit der Handfläche". Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts breitete es sich auch nach Schottland aus.

Das Tennisspiel fand damals vor allem in den Innenhöfen der Klöster statt. Nach den Ordensbrüdern fanden auch der Adel und der Rest der Gesellschaft Gefallen an dem Spiel und weitere Tennisplätze entstanden. Da diese meist dunkel waren, trugen die Spieler als Kontrast gewöhnlich weiß, woraus sich der Spitzname "weißer Sport" entwickelte.

Im 15. und 16. Jahrhundert begann die Umstellung auf Schläger. Tennis war inzwischen ein beim ganzen Volk beliebter Sport mit zahlreichen öffentlichen Plätzen. Während sich der Sport aber in Frankreich, auch durch die Wirren der Französischen Revolution, zunehmend zurückentwickelte, wurde England die neue Heimat des Tennis. Ende des 18. Jahrhunderts wurde dort durch Major Walter C. Wingfield das Rasentennis eingeführt. 1877 wurde in Wimbledon das erste wichtige Rasenturnier ausgerichtet. Bereits 1884 nahmen auch Damen an dem Turnier teil, die damals noch lange weiße Kleider und Schuhe mit Absätzen trugen. Seit 1900 existiert der Davis Cup, der Mannschaftswettbewerb der Länder.

Tennis wird über ein Netz gespielt mit dem Ziel, den Ball einmal mehr als der Gegner ins korrekte Spielfeld zurückzubringen. Der Ball darf maximal einmal auf dem Boden auftreffen, ehe er erreicht wird. Ein komplettes Spiel wird "Match" genannt und besteht aus mehreren Sätzen, bei den Damen gewöhnlich maximal drei und bei den Herren ebenfalls drei oder in großen Turnieren fünf Sätze. Sieger ist, wer zwei bzw bei fünf Sätzen drei zuerst für sich verbuchen kann. Jeder Satz besteht aus Spielen: Wer als erster sechs Spiele gewinnt mit einem Abstand von mindestens zwei Spielen zum Gegner, holt den jeweiligen Satz. Beim Stand von 6:6 gibt es in fast allen Fällen einen Tiebreak, bei dem nach Punkten gezählt wird, um den Satz schneller zu beenden.

Die Punktezählweise im Spiel funktioniert über 15, 30, 40 und Gewinn. Auch hier muss der Spieler mindestens zwei Punkte Vorsprung beim Spielgewinn haben. Steht es dagegen 40:40 wird dies "Einstand" genannt, ein weiterer Punkt heißt "Vorteil" für den jeweiligen Spieler und der nächste Punkt bringt entweder den Spielgewinn oder führt erneut auf Einstand zurück. In einem Spiel schlägt der Spieler jeweils alleine auf, nach Beendigung erfolgt der Aufschlagwechsel. Ein Spielverlust bei Aufschlag wird "Break" genannt, da hier der Aufschlag durchbrochen wird.

Die vier wichtigsten Turniere sind die Grand-Slam-Turniere Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open.


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