Leichtathletik

Die Leichtathletik zählt zu den ältesten Sportarten der Welt. Aus schriftlichen Quellen geht zum Beispiel hervor, dass schon die alten Griechen entsprechende Wettkämpfe veranstaltet haben. Bereits damals waren Sportarten wie Rennen, Werfen und Weitsprung sehr beliebt, weil die Teilnehmer ihre Fähigkeiten direkt unter Beweis stellen konnten und es möglich war, seine Kräfte zu messen.

Schon zur damaligen Zeit wurden diverse Sportarten praktiziert, die unter anderem dazu dienten, die sportlichen Leistungen gezielt zu messen. Heutzutage gilt das Feld der Leichtathletik als besonders umfangreich, da es eine Vielzahl an teilweise ganz unterschiedlichen Sportarten umfasst.
Allerdings muss heutzutage eine Abgrenzung vorgenommen werden. Bestimmte Sportarten und Wettkämpfe, die von den alten Griechen sowie auch anderen Völkern praktiziert wurden, zählen mittlerweile nicht mehr zur Leichtathletik. Hierzu zählen beispielsweise Disziplinen wie das Boxen, Ringen oder Gewichtheben: Diese Sportarten werden heutzutage unter dem Begriff der Schwerathletik geführt. Die Leichtathletik umfasst sportliche Disziplinen, die mit dem Laufen, Springen und Werfen in Verbindung stehen.

Die Laufdisziplinen

Bei den sogenannten Laufdisziplinen messen die Teilnehmer eines Wettkampfs ihre Ausdauer oder Geschwindigkeit. Es geht darum, möglichst schnell bzw. mit einer möglichst guten Platzierung ins Ziel einzulaufen. Im Groben wird zwischen zwei Laufarten, nämlich dem Kurzstreckenlauf sowie dem Langstreckenlauf unterschieden.

Typische Disziplinen im Kurzstreckenlauf sind der 100-Meter-Lauf und der 400-Meter-Lauf. Die Langstrecken beginnen bei 800 Meter und enden für gewöhnlich bei 6.000 Metern. Es gibt aber auch Menschen, die der Meinung sind, dass Halbmarathon und Marathon ebenfalls der Leichtathletik zugeordnet werden können.

Eine besondere Variante des Laufens ist der sogenannte Hürdenlauf. Die Läufer müssen beim Laufen etwa hüfthohe Hürden überspringen. Der Hürdenlauf kann auf Langstrecke und auf Kurzstrecke erfolgen.

Die Wurfdisziplinen

m Mittelpunkt der Wurfdisziplinen steht ein Wurfobjekt, welches vom Sportler über eine möglichst weite Distanz geworfen oder auch geschleudert werden soll. Welche Wurfweiten dabei erreicht werden, hängt maßgeblich vom Wurfobjekt ab. Mit Objekten wie dem Hammer und dem Schleuderball werden vergleichsweise große Weiten erreicht. Der klassische Wurfball und der Speer werden über mittlere Weiten geworfen. Beim Kugelstoßen sind die Wurfweiten vergleichsweise kurz, was am hohen Gewicht der Kugel liegt.

Die Sprungdisziplinen

Was die Sprungdisziplinen betrifft, so geht es entweder darum, bei der Sprungweite oder bei der Sprunghöhe punkten zu können. Es gibt zwei Sprungarten, bei denen nach der Weite gemessen wird. Hierzu zählen der klassische Weitsprung sowie der Dreisprung. Beim Weitsprung wird die unmittelbare Sprungweite zwischen Absprung und dem Landepunkt im Sandbecken gemessen. Beim Dreisprung wird die Gesamtweite von drei direkt aufeinander folgenden Sprüngen gemessen.

Um die Höhe geht es beim Hochsprung sowie beim Stabhochsprung. Der Stabhochsprung zählt zu den anspruchsvollsten Disziplinen der Leichtathletik, weil die Sprungtechnik nicht ganz so schnell zu erlernen ist und besonders die Beherrschung des Stabes viel Übung erfordert. Bei den Männern liegt der Weltrekord bei einer Sprunghöhe von über 6 Metern, bei den Frauen knapp über 5 Metern.


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