Eishockey

Während Eishockey in Deutschland eher zu den Nischensportarten gezählt wird, erfreut sich dieser Sport in einigen anderen Ländern einer wesentlich höheren Beliebtheit. Besonders in Nordamerika sowie in Skandinavien gibt es viele Anhänger dieses Sports. Dies mag unter anderem auch mit der Sportgeschichte in diesen Ländern und den dort vorherrschenden Wetterbedingungen zu tun haben: Bevor es Eishallen gaben, konnte Eishockey immer nur dann gespielt werden, wenn Seen oder Flüsse zugefroren waren - und in dieser Hinsicht bringen die genannten Regionen die besten Bedingungen mit.

Erfunden wurde der Sport in Kanada, als sich britische Soldaten gegen 1860 darin versuchten, den schottischen Sport „Shinney“ auf Eis zu spielen. Allerdings wurde damals nach anderen Regeln und mit anderer Ausrüstung gespielt, als es heutzutage der Fall ist. Der Eishockeysport hat sich über viele Jahrzehnte hinweg zu dem entwickelt, was er heute ist.

Regeln und Ziel des Spiels

In der heutigen Form treten jeweils 6 Spieler gegeneinander an, wovon ein Spieler die Aufgabe des Torwarts übernimmt. Während er darum bemüht ist, das eigene Tor vor den Gegnern und dem Puck zu schützen, sind die eigenen Mitspieler darauf aus, Gegentore zu erzielen. Dabei wird mit Eishockeyschlägern gespielt: Tore dürfen ausschließlich mit dem Schläger geschossen werden. Abpraller von den Schlittschuhen werden ebenfalls als gültige Treffer gezählt.

Die Spieldauer beim Eishockey beträgt 60 Minuten, wobei drei Spielzeiten von jeweils 20 Minuten durchlaufen werden. Weil die Spielzeit zwischen An- und Abpfiff angehalten wird, erstreckt sich die Gesamtspieldauer über einen wesentlich längeren Zeitraum. Daher ist es keine Seltenheit, dass Eishockeyspiele zwischen zwei bis drei Stunden andauern.

Anders als bei vielen anderen Sportarten endet das Feld nicht am Tor. Die Spieler dürfen sich auch hinter den Toren aufhalten. Ebenso ist es erlaubt, die Bande einzubinden und den Puck darüber zu passen.

Besonderheiten beim Eishockeysport

Weil der Puck auf dem Eis bewegt wird und darauf schnell gleiten kann, lassen sich sehr hohe Spielgeschwindigkeiten erzielen. Wegen der schnellen Pässe und der oftmals sehr harten Torschüsse wird Eishockey auch als die schnellste Mannschaftssportart der Welt bezeichnet. Gute Spieler befinden sich in der Lage, den ca. 170 Gramm schweren Puck auf ein Tempo von bis zu 140 km/h beschleunigen.

Aufgrund der Gefährlichkeit, die vom Puck sowie auch den Schlittschuhen und Schlägern ausgeht, sind die Spieler dazu angehalten, eine vollständige Schutzausrüstung zu tragen. Hierzu zählen auch die Eishockeyhandschuhe. Interessanterweise glauben viele Zuschauer, dass die Handschuhe wegen der Kälte auf dem Eis getragen werden. Allerdings übernehmen sie letztlich nur eine Schutzfunktion: Kontakte mit anderen Hockeyschlägern oder Schlittschuhkufen könnten schwere Verletzungen herbeiführen.

Die körperliche Belastung der Spieler ist beim Eishockey als sehr hoch einzustufen. Vor allem das Beschleunigen mit den Schlittschuhen kostet sehr viel Energie, weshalb sich die Spieler immer nur vergleichsweise kurz auf dem Eis befinden. Obwohl sich immer nur maximal fünf Feldspieler einer Mannschaft auf dem Eis aufhalten, treten die Mannschaften im Regelfall mit 22 Spielern an. Dies erfolgt, um möglichst häufig wechseln zu können. Teilweise sind die Spieler nur wenige Sekunden bzw. bis zum nächsten Abpfiff auf dem Eis, um anschließend wechseln und regenerieren zu können.


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