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Das Schulfach Gemeinschaftskunde vermittelt Lerninhalte, die unmittelbar im Lebensalltag verwendbar sind und gewährleisten, dass die Schüler zu mündigen Staatsbürger heranwachsen.

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Informationen über Sozialkunde

Das Schulfach Gemeinschaftskunde ist ein außerordentlich wichtiges Unterrichtsfach. Es vermittelt Ihnen Lerninhalte, die unmittelbar im Lebensalltag verwendbar sind und gewährleisten, dass Sie als mündiger Staatsbürger heranwachsen, der sich selbst und der Gesellschaft gegenüber verantwortungsvoll handelt.

Gemeinschaftskunde zeigt das Zusammenspiel von politischen und wirtschaftlichen Faktoren auf, die jeden Tag die Schlagzeilen in den Medien prägen. Ziel der Gemeinschaftskunde ist es, Ihnen das notwendige Fachwissen zu vermitteln, um sich mit den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten auseinander zu setzen und sich eine eigene Meinung bilden zu können. Die persönliche Meinungsbildung ist in einem komplexen Gesellschaftssystem wie in Deutschland Voraussetzung, um in verantwortlicher Weise seine Recht als Staatsbürger wahrzunehmen und seine ebenfalls bestehenden Pflichten zu verstehen, sie anzuerkennen und gewissenhaft auszuführen. Wenn Sie bereits politisch oder wirtschaftlich interessiert ist, besitzen Sie eine gute mentale Grundlage, Ihr Interesse mit Wissen auszubauen. Gemeinschaftskunde ist mithin ein Fach, in dem Sie im Rahmen von Hausaufgaben und Referaten oder im Aufsatz und in der Klausur Ihr Verständnis für die Zusammenhänge einbringen können.

Prägender Lerninhalt in der Gemeinschaftskunde ist die politische Ordnung der Bundesrepublik Deutschland. Es ist elementar, dass Sie Ihre Grundrechte kennen, die sich die Menschen in vielen Jahrhunderten erkämpft haben und die heute die Grundlage des Zusammenlebens der Menschen in unserem Land und auch in Europa sind. Nur wer seine Grundrechte kennt, versteht, welcher Anstrengungen es bedurfte, sie zu schaffen und wie wichtig es ist, sie gegen Angriffe zu verteidigen. Gerade die junge Generation, die im Wohlstand aufwächst, muss wissen, dass die bestehende Ordnung alles andere ist als eine Selbstverständlichkeit und dass es an jedem einzelnen von uns liegt, sie jeden Tag auf das Neue am Leben zu erhalten. Wenn Sie Ihr Recht als Wahlbürger wahrnehmen wollen, müssen Sie wissen, wie dieser Staat funktioniert, wer regiert und wie die Regierenden kontrolliert werden.

In diesem Zusammenhang wird die wirtschaftliche und politische Integration Deutschlands in die Europäische Union zunehmend wichtiger. Es ist abzusehen, dass sie immer weitergehender Ihren Lebensalltag und den der nächsten Generationen bestimmen wird. Sie müssen verstehen, dass diese Europäische Union der Garant für mehr als 65 Jahre Frieden in Europa ist. Sie lernen, dass der Euro die Völker nicht nur wirtschaftlich verbindet. Es geht darum, dass jeder von uns in der Lage ist, für sich selbst eine Perspektive für ein Lebensumfeld zu entwickeln, in dem er selbst und die ihm nachfolgenden Generationen leben werden.

Unser Alltag wird vom Recht geprägt. Auch Sie werden täglich mit Rechtsfragen konfrontiert und müssen wissen, wie unsere Rechtsordnung aufgebaut ist und wie dem Recht zur Durchsetzung durch die Gerichte verholfen wird. Jugendliche unterliegen dem Jugendstrafrecht und handeln geschäftlich im Rahmen des Taschengeldanspruchs. Sie müssen wissen, dass auch Sie in ihrem Handeln an rechtlichen Normen gemessen werden. Der Rechtsstaat will verteidigt werden, dazu gehört, dass jeder seine Rechtsstellung im System kennt und weiß, dass er Rechte, aber auch Pflichten hat.

Die soziale Marktwirtschaft ist die Grundlage unseres Wohlstandes. Sie müssen in der Gemeinschaftskunde lernen, dass Sie wirtschaftlich handeln müssen, um auf Dauer ein finanzielles Gleichgewicht zu halten und nicht den Verlockungen des Konsums zu erliegen. Nur so werden Sie ein mündiger Staatsbürger.

Das Fach Gemeinschaftskunde wird, wie alle anderen Schulfächer auch, nicht ländereinheitlich unterrichtet. Dies bedeutet, die Lehrinhalte des Fachs variieren von Bundesland zu Bundesland.

Gemeinschaftskunde, auch unter den Namen Sozialkunde oder Politische Bildung bekannt, ist vielleicht das Schulfach, welches von Schülern am wenigsten ernst genommen wird. Es wird nicht kontinuierlich unterrichtet und hat nicht den Standard eines Hauptfachs oder eines Ergänzungsfachs. Mit anderen Worten, es fällt gewöhnlich spätestens in der gymnasialen Oberstufe unter dem Druck der vielen Regelungen bezüglich der Fächerkombinationen weg. Viele Lehrer tendieren dazu, in dem Fach kaum oder keine Hausaufgaben aufzugeben. Klausuren und Facharbeiten in diesem Schulfach sind ebenfalls eine Seltenheit. Erschwerend kommt hinzu, dass häufig für das Fach kein spezifisches Schulbuch existiert. Also improvisieren Lehrer oder nutzen die Unterrichtsstunde, um Klassenangelegenheiten zu besprechen. Gemeinschaftskunde wird nämlich in der Regel vom Klassenlehrer bzw. der Klassenlehrerin erteilt. Dem Fach wird so wenig Achtung zuteil, dass dafür nicht einmal Lehrer ausgebildet werden. Das Lehrpersonal greift auf die eigene Allgemeinbildung zurück, um das Fach zu unterrichten.

Das Fach Gemeinschaftskunde soll Schülern einen Überblick geben über globale Zusammenhänge und die Position Deutschlands im Geflecht internationaler Beziehungen. Sie werden eingeführt in Prozesse der internationalen Entscheidungsfindung. Übernationale Gremien, wie das Europaparlament, die NATO und die Vereinten Nationen, werden vorgestellt. Klimawandel, Terrorismus und Wirtschaftskrise werden angesprochen. Durch den kaum umrissenen Themenkreis, der hier eingefügt werden kann, wirkt das Fach zuweilen schwammig. Es werden Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Geographie, Philosophie, Religion und Geschichte behandelt, ein Reigen, dessen Radius bei Weitem zu groß ist, um vollständig und gründlich behandelt zu werden.

Dies ist vielleicht das größte Hindernis für die Gemeinschaftskunde auf dem Weg zum ernsthaften Fach. Erinnern Sie sich an den Gemeinschaftskundeunterricht in Ihrer Schule? Haben Sie sich in diesem Fach besonders angestrengt oder ihm einen hohen Stellenwert zugemessen? Wahrscheinlich nicht, obwohl das Ziel des Gemeinschaftskundeunterrichts ein hohes ist. Laut Lehrer sollen Schüler die eigene Position, die ihrer Familie, ihrer Gemeinde und ihres Landes in der Welt erfahren, Verantwortungsgeflechte und Mechanismen erkennen. Pädagogisch gesehen führt dies zur Entwicklung von Verantwortungsgefühl. Doch kaum ein Thema wird vertieft. Die Erfindung der Demokratie ist Stoff für das Unterrichtsfach Geschichte, den Treibhauseffekt erklärt der Biologielehrer. Die Gemeinschaftskunde klaubt die Reste auf. So ist es nicht verwunderlich, wenn in diesem Fach häufig auf zensierte Facharbeiten verzichtet wird. Die Noten ermittelt das Lehrpersonal auf der Basis der mündlichen Beteiligung und der Referate, die gelegentlich gehalten werden müssen. Solange für Gemeinschaftskunde kein homogener Themenkreis definiert und das Lehrpersonal entsprechend geschult wird, bleibt sie ein Fach, das weder Lehrer noch Schüler besonders ernst nehmen.

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