Soziale Gruppenarbeit

Soziale Gruppenarbeit spielt in der Pädagogik eine sehr große Rolle. Mit Hilfe der Sozialen Gruppenarbeit wird in der Pädagogik definiert wie mit Gruppen unter verschiedenen Voraussetzungen umgegangen werden sollte. Zudem ist definiert wie man mit Gruppen in verschiedenen Kontexten arbeiten sollte. Die Soziale Gruppenarbeit ist in Führungsstile aufgeteilt, welche sich durch verschiedene Verhaltensweisen den Gruppenmitgliedern gegenüber definieren. Welchen Führungsstil man wählt hängt von vielen Faktoren ab, wie die Gruppe aufgebaut ist. Dazu zählen beispielsweise die Größe der Gruppe. Von einer Gruppe spricht man erst ab 3 und bis zu 30 Teilnehmern. Allerdings sind die Meinungen was die Größe der Gruppe anbetrifft sehr unterschiedlich. Ein weiterer wichtiger Punkt um die Gruppe genauer zu definieren ist das Alter. Ob ich mit Kleinkindern oder mit Erwachsenen arbeite hat wesentlichen Einfluss auf die Führung der Gruppe. Ein weitere Faktor ist die kulturelle Herkunft der Gruppenmitgliedern. Die Kultur und die gelernten Verhaltensweisen können bestimmte Situation komplett anders gestalten, obwohl es die gleiche Situation ist. Zudem muss sich der Gruppenleiter darüber bewusst sein welche Ziele er mit der Gruppe erreichen will und wie er diese Ziele erreicht. Der letzte Punkt ist die Dauer in der man mit der Gruppe in den Kontext tritt. Ist es nur eine Stunde, ist das Verhalten des Gruppenleiters ein anderes wie wenn man über Monate oder Jahre mit einer Gruppe arbeiten muss.

Der erste Führungsstil ist der autoritäre Führungsstil. In diesem Führungsstil hat der Gruppenleiter das volle Entscheidungsrecht. Er entscheidet was gemacht wird und wie der Tagesablauf der Gruppe aussieht. Die Vorteile bei diesem Führungsstil sind, dass die Gruppe genau geführt werden kann und der Gruppenleiter die Ziele gezielt mit Methoden verfolgen. Die Nachteile hierbei sind, dass die Gruppenmitglieder durch die Unterdrückung des Gruppenleiters und das fehlende Mitbestimmungsrecht anfangen können zu rebellieren oder sich zurückzuziehen.

Der zweite Leitungsstil in der Pädagogik ist der kooperative Leitungsstil. Was diesen Stil auszeichnet ist, dass sich die Mitglieder der Gruppe auf Augenhöhe begegnen, und die Entscheidung die in der Arbeit mit der Gruppe entstehen, zusammen getroffen werden. Die Vorteile bei diesem Leitungsstil in der Pädagogik sind, dass die Gruppenmitglieder durch den Gruppenleiter Wertschätzung erfahren und sich dadurch als ein Teil der Gruppe sehen. Dieser Gruppenführungsstil eignet sich in der Pädagogik hervorragend dazu um eine Gruppendynamik zu erzeugen und die verschiedenen Fähigkeiten der Gruppenmitgliedern zu kanalisieren. Der Nachteil kann sein, dass der Gruppenleiter unter bestimmten Umständen seine Autorität ein Stück weit abgibt und ihm die Gruppenmitglieder bei falscher Führung schnell auf der Nase herumtanzen.

Der dritte und letzte Leitungsstil in der Pädagogik ist der Laissez-faire Leitungsstil, was auf Deutsch so viel wie "machen lassen" heißt. Die Mitglieder der Gruppe müssen sich hierbei den Inhalt der Ihnen vermittelt werden soll selbst erarbeiten. Dies Bedarf allerdings einem sehr hohen Ehrgeiz der Gruppenmitglieder und eine sehr gute Anleitung. In diesem Leitungsstil zieht sich der Gruppenleiter nach und nach zurück, bis er die Gruppe nur noch beobachtet und die Arbeitsablüfe alleine gestalten lässt. Welchen Führungsstil man wählt muss man allerdings im Laufe der Arbeit mit einer Gruppe selber ausprobieren. Zudem benötigt das Arbeiten mit Gruppen viel Erfahrungen die Oft erst gemacht werden müssen.


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