Geometrie

Der Begriff "Geometrie" kommt aus dem Altgriechischen und bezeichnet ein Teilgebiet der Mathematik. Geometria bedeutet so viel wie "Erdmaß" oder "Landmessung". In der klassischen Mathematik kennt man vor allem die Elementargeometrie, die auch im Schulunterricht gelehrt wird und sich mit Punkten, Geraden, Ebenen, Abständen und Winkeln beschäftigt. Die Elemantargeometrie wird auch euklidische Geometrie genannt. Diese Bezeichnung geht auf den griechischen Mathematiker Euklid von Alexandria zurück, der versucht hat, die wichtigsten Beziehungen von Geraden, Ebenen, etc. zueinander in einigen wenigen Axiomen oder Postulaten zusammenzufassen.

Erste Formen der Geometrie wurden bereits vor rund 4000 Jahren von den alten Ägyptern praktisch angewendet. Auf Grund des jährlich wiederkehrenden Hochwassers am Niel, musste das Land regelmäßig neu vermessen werden. Zu einer echten Wissenschaft im heutigen Sinne wurde die Geometrie aber erst durch die Griechen. Neben dem bereits erwähnten Euklid sind hier vor allem Thales von Milet und Platon zu nennen. Der wohl bekannteste griechische Mathematiker in diesem Zusammenhang dürfte allerdings Pythagoras sein, der den vielzitierten und ebenso vielseitig anwendbaren Satz des Pythagoras entdeckte.

Prinzipiell interessiert man sich in der Geometrie für alle möglichen Veränderungen oder Transformationen, die bestehende Eigenschaften nicht verändern. Eine Parallelverschiebung, Drehung oder Spiegelung zum Beispiel verändert die Abstände zwischen zwei oder mehr Punkten nicht, sondern behält die ursprünglichen Proportionen bei.

Das Schulfach Mathematik beinhaltet bereits ab der Grundschule auch Geometrieunterricht. Zu den klassischen Hilfsmitteln zählen hierbei Geräte wie Zirkel, Geodreiecke und Lineale. Sie dienen vor allem dem Erlernen der darstellenden Geometrie, also der zweidimensionalen zeichnerischen Darstellung dreidimensionaler Formen. Daneben gehören das Messen und Umrechnen der wichtigsten geometrischen Größen, wie zum Beispiel Winkeln oder Flächen, zu den Grundlagen. In höheren Klassen kommen komplexere Strukturen, wie bestimmt Kurven oder ähnliches, hinzu.

In vielen Berufen, vom Architekten bis zum Landschaftsgärtner, spielt die Geometrie sowohl theoretisch als auch praktisch eine große Rolle. Aber auch in Alltagssituationen setzen wir uns mit diesem Thema auseinander, sei es bewusst oder unbewusst. Bei jedem Billardspiel zum Beispiel kommt es darauf an, die richtigen Winkel zu finden und zu treffen. Wie bei so vielen anderen Fächern und Themengebieten, zählt also auch in der Mathematik die freilich abgegriffene, aber dennoch immer aktuelle Weisheit "Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.".


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