Die gotische Kunst

Die Kunst der gotischen Bauweise hatte ihren Ursprung im Norden Frankreichs und hat sich von hier aus über den europäischen Kontinent aus gebreitet.Noch in der Hochzeit der Romanik hat sich die Gotik um 1130 n. Chr. entwickelt und dauerte bis zirka 1500 n. Chr. an. Obwohl in der Entwicklungszeit die Gotik eher als abwertend galt, sind die bekanntesten gotischen Kunstwerke bis heute in der Architektur zu finden. Besonders die gotischen Kathedralen, wie zum Beispiel der Kölner Dom. Aber nicht nur in der Kunst des Bauwesens sind gotische Elemente zu finden. Auch in Bereichen der Malerei, dem Möbelbau, der Musik, der Schrift, der Sprache und der Mode ist der gotische Stil wieder zu finden.


In der Kunst des gotischen Sakralbaus gibt es sehr hervorstechende Merkmale, die auch auf weitere Bauwerke wie Schlösser, Burgen, Klöster und später auch Stadthäuser verwendet wurden. Allen Merkmalen vorweg gehen die gewaltigen Raumhöhen und die Bögen, die spitz zusammen laufen. Auch viele, reich verzierte Fenster und eine weiträumige Aufteilung erhellen die Räume sehr viel mehr als zum Beispiel in der Romanik. Dazu kommen aufwendige Verzierungen am ganzen Bauwerk in Form von kleinen Kreuzen, Rosen, Blättern und Statuen. Die gotischen Bauwerke fallen genau durch diesen Reichtum an Steinhauerei auf, die man einfach nur bestaunen kann.


Die Kunst der Steinhauerei ergänzt die Entstehung der Fassaden durch kunstvolle Standbilder, Reliefs und Figuren, die vor allem christliche Motive als Vorlage hat. Innerhalb der Sakralbauten wird diese Kunst verwendet, um die Figuren an den Säulengängen auf entsprechende Podeste zu stellen und durch einen verspielten Baldachin in einen würdevollen Rahmen zu positionieren. Typisch für die gotischen Plastiken ist eine s- förmige Körperhaltung. Die deutschen Künstler begannen als erste mit ihrer Kunst auch alltägliche Bilder in Stein zu verewigen. Auch wurden die Darstellungen realer und weniger engelhaft schön.


Dies gilt auch für die gotische Malerei. Die überirdische Schönheit, die in den Bildern eher starr und entrückt wirkte, lockerte sich im 15. Jahrhundert auf. Diese Veränderung begann mit den niederländischen Malerbrüdern Hubert und Jan van Eyck. Sie waren die Entwickler der Luftperspektive mit den verschiedenen Farbabstufungen um Nähe und Ferne zu visualisieren. Im Ganzen kann man sagen, dass die realistischere Darstellung von Natur und Mensch, auch die der Heiligen, den Himmel der Wirklichkeit greifbarer gemacht hat. Auch die Vermenschlichung von Jesus und Maria in diesen Bildern ließ den Betrachter weit mehr als nur Ehrfurcht fühlen.


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