Programmiersprachen

Ohne Software ist mit einem Computer nicht besonders viel anzufangen. Erst die Software schöpft die Möglichkeiten eines Computers wirklich aus und erlaubt es, damit zu arbeiten. Die Software selbst muss natürlich erst einmal erstellt werden: Programmier übernehmen diese Aufgabe, indem sie mit Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen arbeiten.

Eine Programmiersprache ist im Endeffekt nichts anderes als ein Regelwerk, das vorschreibt, innerhalb welchen Rahmens verschiedene Befehle eingesetzt werden können, damit ein Computer bestimmte Aufgaben ausführt. Beim Programmieren geht es in erster Linie darum, auf Basis der richtigen Befehle und Einhaltung der Syntax eine Software zu schreiben, die sich genau so verhält, wie man es wünscht. Sobald der Programmcode steht, kann dieser kompiliert werden. Damit ist gemeint, dass der Compiler (ein Teil der Programmiersprache bzw. sogar ein eigenes Programm) den Programmcode in ein ausführbares Programm umwandelt. Anschließend kann das Programm auf dem Computer ausgeführt werden.

Programmiersprache und Entwicklungsumgebung

Im Zusammenhang mit dem Thema Programmieren wird häufig von sogenannten Entwicklungsumgebungen gesprochen. Diese sind nicht mit Programmiersprachen zu verwechseln. Hier gibt es einen großen Unterschied: Die Programmiersprache gibt letztlich vor, wie welcher Code verwendet werden muss, damit der Compiler das Programm erzeugen kann. Die Entwicklungsumgebung umfasst eines oder mehrere Programme, die beim Programmieren bzw. bei der Eingabe des Programmiercodes und dessen Überprüfung unterstützend zur Seite stehen. So gibt es beispielsweise Editoren, die über das sogenannte Syntax-Highlighting verfügen: Einzelne Bestandteile werden je nach Bedeutung in unterschiedlichen Farben hervorgehoben, damit der Programmierer eine bessere Übersicht hat. Außerdem ist es in den meisten Entwicklungsumgebungen möglich, zahlreiche Dokumente auf einmal zu verwalten, um somit einen besseren Überblick zu bewahren.

Die objektorientierte Programmierung gewinnt an Bedeutung

Immer häufiger ist von der objektorientierten Programmierung zu hören. Diese Form der Programmierung zeichnet sich dadurch aus, dass der Entwickler auf sogenannte Objekte zurückgreifen kann, deren Eigenschaften und Verhaltensweisen bestimmt werden können. Der Vorteil dieser Programmierform besteht darin, schneller und komfortabler arbeiten zu können.
Typische Objekte können beispielsweise Windows-Fenster, Eingabefelder oder auch Buttons sein. Beim Programmieren werden oftmals nur „Verhaltensweisen“ festgelegt. So kann beispielsweise oftmals mit einer Zeile Code bestimmt werden, welches Ereignis der Klick auf einen Button auslöst. Der Button selbst muss gar nicht erst programmiert werden.

Die wichtigsten Programmiersprachen

Die Welt der Programmiersprachen ist sehr umfangreich. Im Laufe der letzten Jahre sind hunderte bzw. sogar tausende von Programmiersprachen entstanden. Zunächst einmal ist Java zu nennen: Diese Programmiersprache zeichnet sich dadurch aus, auf verschiedenen Betriebssystemen eingesetzt werden zu können. Java kann fast schon als Pflichtprogrammiersprache betrachtet werden. Die Programmiersprache C ist ein Klassiker und wird seit Jahrzehnten weiterentwickelt. Als Visual C++ kann sie beispielsweise auch unter Windows genutzt werden. Sie gilt als größte Alternative zu Java.
Webprogrammiersprachen wie beispielsweise Perl gewinnen ebenfalls zunehmend an Bedeutung. Sie sind auf die Entwicklung von Webanwendungen optimiert und sollen in Zukunft eine noch größere Rolle spielen.


Weitere Informatik Referate

Lerntipps
Die folgenden Lerntipps für Schüler und Eltern sollen als Anregung und Ratgeber für ein effektives und richtiges Lernen dienen.
Btn-mehr
Spicken - Spicktricks
Du brauchst einen Spickzettel ? Erfolgreich spicken ohne erwischt zu werden - die besten Tipps und Tricks findest du hier !
Btn-mehr
Nachhilfe
Individuell erfolgreicher lernen sowie bessere Schulnoten durch den Einsatz gezielter Nachhilfe.
Btn-mehr