Einstieg in die Programmierung

Die Programmierung ist schon so alt wie der Computer selbst: Seit Jahrzehnten kommen immer wieder neue Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen auf den Markt, die auf verschiedenen Betriebssystemen eingesetzt werden können. Allerdings gestaltet sich das Programmieren gar nicht so leicht. Nur ein vergleichsweise kleiner Teil der Computernutzer befindet sich in der Lage, eigene Software zu produzieren. Die meisten Anwender sehen sich dazu gezwungen, sich auf dem Softwaremarkt nach passenden Lösungen umzusehen.
Dabei ist es gar nicht so schwierig, eigene Programme zu entwickeln. Gerade wenn es darum geht, kleinere Programme anzugehen besteht durchaus die Möglichkeit, sich in die Materie einzuarbeiten und selbst Software zu entwickeln.

Programmiersprachen für den Einstieg

Neulinge können auf eine große Anzahl an Programmiersprachen blicken, die auf verschiedenen Betriebssystemen zur Verfügung stehen. Ein Klassiker ist „Turbo Pascal“ - eine Programmiersprache, die vor allem zu DOS Zeiten weit verbreitet gewesen ist. Der modernen Softwareentwicklung unter Windows wird sie nicht mehr gerecht. Dennoch beginnen Einsteiger häufig mit dieser Programmiersprache, weil sie einen leichten Einstieg ermöglicht.

So wird beispielsweise schnell erlernt, von welch hoher Bedeutung die Verwendung der richtigen Syntax ist. Unter der Syntax ist die richtige Verwendung von Programmierbefehlen zu verstehen. Nur wenn die Syntax korrekt ist, kann der Programmcode kompiliert und ausgeführt werden.

Erste Schritte beim Programmieren

Für den Anfang empfiehlt es sich, einfache Programme zu entwerfen, mit denen man die Ein- und Ausgabe von Texten übt. Eine beliebte Anfängeraufgabe ist die Erstellung von Programmen zur Berechnung des Body-Mass-Indexes: Mit solch einem Programm lassen sich viele Schritte üben, etwa das Abfragen von Daten, deren Verarbeitung sowie die anschließende Ausgabe.

Als besonders wichtig ist der Umgang mit Variablen zu betrachten. Variablen sind als Platzhalter zu erstehen, die während der Programmnutzung mit Inhalten gefüllt werden. Bei den meisten Programmiersprachen kommt es darauf an, die richtigen Variablen-Typen zu wählen. So wird beispielsweise häufig zwischen Variablen unterschieden, die Textinhalte speichern und Variablen, die Zahlen speichern.

Die Webentwicklung gewinnt an Bedeutung

Die meisten Anfänger verlieren an den älteren Programmiersprachen wie „Turbo Pascal“ und „Basic“ meist schnell das Interesse, weil diese in einer DOS-Box ausgeführt werden. Daher bietet es sich an, schon früh auf die Webentwicklung umzusteigen und mit Programmiercode zu arbeiten, der auf Webservern ausgeführt wird.

Für einen schnellen Einstieg ist HMTL zu empfehlen, um erste Webseiten gestalten zu können. Mit richtiger Programmierung hat HTML jedoch nichts zu tun: In erster Linie geht es um die Gestaltung von Webseiten. Deshalb empfiehlt es sich, schon nach kurzer Zeit zu PHP zu wechseln. Sobald man HTML beherrscht, können die erworbenen Grundkenntnisse um PHP ergänzt werden. Damit befindet man sich in der Lage, deutlich komplexere Aufgaben anzugehen und beispielsweise online verschiedene Daten abzufragen und zu verarbeiten. Wer Daten in Datenbanken speichern und verarbeiten möchte, muss gleichzeitig die Beherrschung einer Datenbank wie z.B. MySQL erlernen.


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