Königin Elisabeth I

Elisabeth die Erste, Tochter von Heinrich VIII und Anne Boleyn, Königin von England. In der Geschichte auch oftmals als "Teh Virgin Queen" betitelt begründete sie in ihrer Regierungszeit von 1558 bis 1603 das elisabethanische Zeitalter. Sie wurde am 7. September 1533 in Greenwich, als fünftes und letztes Mitglied der Tudors geboren.

Nachdem ihr Vater die Mutter, wegen angeblichen Ehebruchs und Hochverrats hinrichten ließ, wurde Elisabeth zuerst noch von der Thronfolge ausgeschlossen, da sich Heinrich VIII einen männlichen Erben für den Thron wünschte. Erst unter dem Einfluss seiner sechsten und letzten Ehefrau Catherine Parr wurde die spätere Königin von England wieder in die Thronfolge eingereiht. Nachdem ihre katholische Halbschwester Maria, kinderlos, dem Krebs erlag, war nun Elisabeth die Nachfolgerin auf dem englischen Thron und so wurde sie am 17. November 1558 in der Westminster Abbey zur Königin von England und Irland gekrönt. Zu dieser Zeit der Geschichte war die Lage im Land sehr angespannt, die Wirtschaft in der Krise und England im Krieg mit Frankreich.

Zuerst machte sich Elisabeth daran den von ihrer Schwester wieder eingeführten Katholizismus wieder einzudämmen und verabschiedete 1563 die 39 Anglikanischen Artikel die die endgültige Trennung Elisabeths von der katholischen Kirche bedeuteten. Allerdings verfiel sie dabei nie in den in der Geschichte üblichen religiösen Fanatismus. Indem die Königin beschloss keine teuren Kriege mehr zu unterstützen, beendete sie den mit Frankreich tobenden Krieg um Calais, indem sie die letzte englische Bastion auf dem Festland gegen eine Entschädigung an die Franzosen abtrat. Dieser Vertrag ermöglichte es England auch endlich seine Schulden zu bezahlen und die Wirtschaft erlebte einen Aufschwung. Nachdem Elisabeth 1562 schwer an Pocken erkrankte, und niemand wusste ob sie überleben würde, entbrannte eine große Diskussion um die Erbfolge. Doch die Königin, bisher unverheiratet und kinderlos, fand nie ihr Glück in der Liebe und so blieb sie beides bis zum Schluss.

Königin Elisabeth die Erste begründete in ihren 44 Jahren Herrschaft eine der erfolgreichsten Zeiten in der Geschichte Englands. Sie beendete den Krieg, brachte frischen Aufwind in die Wirtschaft und war eine große Unterstützerin von bildender Kunst und Literatur. Sie selbst sprach 6 Sprachen fließend. Man sagte ihr aber auch maßlose Eitelkeit und Koketterie nach die dazu neigte ständig ihre Launen zu ändern. Von ihren Hofdamen verlangte sie "so jungfräulich wie möglich" zu bleiben, und sie scheute nicht davor Untergebene für Dinge zu bestrafen die sie selbst aufgetragen hatte. Obwohl ihr viele Liebhaber nachgesagt und auch angedichtet wurden blieb Königin Elisabeth I unverheiratet und meinte von sich selbst: "Ich werde zufrieden sein als Jungfrau gelebt zu haben und begraben zu werden." Dies brachte ihr auch den Spitznamen "The Virgin Queen" ein. Während ihrer Regierungszeit entstand die erste englische Kolonie in Amerika und wurde ihr zu Ehren "Virginia" genannt. Ihre Abschiedsrede am 30. November 1601 ging als "goldene Rede" in die Geschichte ein.

Elisabeth I verstarb 16 Monate später am 24. März 1603 im Alter von 69 Jahren, nachdem sie schwer erkrankte und an Schwäche und Schlaflosigkeit litt.


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