Die Geschichte der Berliner Mauer

Der Bau sowie der Fall der Berliner Mauer ist eines der wichtigsten Ereignisse in der heutigen Geschichte.

Geschichte vor dem Bau

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Die alliierten Staaten, darunter zählten die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion kontrollierten und überwachten das Land Deutschland. Aufgrund von Unstimmigkeiten zwischen West und Ost begann der Kalte Krieg und daraus resultierte die Teilung Deutschlands. Am 23. Mai 1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland (BRD) gegründet. Im selben Jahr, am 7. Oktober, kam es daraufhin zur Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Berlin wurde in vier Sektoren aufgeteilt und war von beiden deutschen Staaten unabhängig. Seitens der DDR benötigte man für eine Überschreitung der Grenze eine Genehmigung. Auf der Ostseite wurden erste Grenzanlagen, wie zum Beispiel Straßensperren und Stacheldraht, errichtet. Bürger versuchten aus der DDR zu flüchten. Um diese davon abzuhalten wurde die Überwachung der Grenze verschärft bis schließlich im August 1961 die Mauer angegangen wurde zu bauen.

Die Geschichte des Mauerbaus

Der Mauerbau stand unter strengster Geheimhaltung. In der Geschichte schreibt man, dass alle noch bestehenden Verkehrsanbindungen, welche nach West-Berlin führten, in der Nacht vom 12. zum 13. August 1961 abgesperrt wurden. Zahlreiche Straßen begann man aufzureißen und es wurden Barrikaden aus Pflastersteinen erbaut. Bauarbeiter ersetzten unter ständiger Bewachung die behelfsmäßige Abriegelung durch eine feste Mauer. An der 166 Kilometer langen Grenze wurde auf etwa 107 Kilometern eine feste Mauer errichtet. Die Grenzanlage sah folgendermaßen aus: Zuerst kam eine vier Meter hohe Betonplattenwand, auf der Ostseite gab es zudem noch einen Kontrollstreifen - auch Todesstreifen genannt - der die Bevölkerung vor einer Flucht abhalten sollte. Jeder der den sogenannten Todesstreifen erreichte, wurde ohne Vorwarnung beschossen sobald man denjenigen sah. Um einen Durchbruch von Fahrzeugen zu vermeiden, wurde ein Graben ausgehoben.

Die Zeit zwischen Mauerbau und Mauerfall

Nach dem Bau der Mauer verbesserte sich die wirtschaftliche Situation der DDR und der Staat stabilisierte sich zunächst. Dies lag vor allem daran, dass die vielen Fluchtbewegungen in den Westen gestoppt wurden. Die wirtschaftliche Entwicklung der DDR verbesserte sich in den 70er Jahren ständig und auch die Produktion von Waren konnte gesteigert werden, dies führte dazu, dass sich der Lebensstandart der Bevölkerung positiv entwickelte. Trotz der besser werdenden wirtschaftlichen Situation war die DDR nicht am internationalen Markt tätig, da sie nicht mehr als die Grundversorgung der Bevölkerung sicherstellen konnte. Die Verschuldung der DDR nahm aus diesem Grunde nicht ab und konnte somit auch nicht aus eigener Kraft überwunden werden. Mitte der 80er Jahre erstarrte das System immer mehr. Dies ging natürlich nicht an der Bevölkerung vorbei. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger hatten den Wunsch die DDR zu verlassen. Die Folge dessen war, dass der Staat keine Existenzgrundlage mehr besaß.

Der Fall der Mauer

Am 9. November 1989, nach über 28 Jahren Geschichte der Mauer, fiel diese. Wichtige Ursachen für den Mauerfall waren Massenkundgebungen. Die Bevölkerung forderte die Reisefreiheit. Immer mehr Menschen versammelten sich an den Grenzübergängen in Ost-Berlin bis die Grenzwärter schließlich die "Tore" nach West-Berlin öffneten.

Nach dem Fall der Mauer wurde die Forderung zur Wiedervereinigung, welche in der Geschichte auf den 3. Oktober 1990 datiert ist, immer größer.


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