Der Amerikanische Bürgerkrieg

Der Amerikanische Bürgerkrieg fand zwischen 1861 und 1865 statt. Er ist mit rund 650.000 Toten bis heute als der verlustreichste Krieg in der Geschichte der USA. Die Ursachen für den Sezessionskrieg reichen bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Der Norden und der Süden des USA schlugen jeweils unterschiedliche Entwicklungslinien ein. Der Norden verbessert stetig seine Infrastruktur, die Straßen, das Eisenbahnnetz und die Kanäle wurden ausgebaut. Der Süden dagegen konzentrierte sich nach wie vor auf den Anbau von Baumwolle auf Plantagen und lebte vor allem vom Export. Seit dem frühen 19. Jahrhundert war die Sklavenhaltung untrennbar mit dem Anbau von Baumwolle verbunden: Die Sklaven lebten ohne Bezahlung und benötigten nur Kost und ein Obdach. Das war sehr günstig für die Plantagenbesitzer, da das warme Klima des Südens dafür sorgte, dass die Sklaven mit wenig Kleidung auskamen.

Bei jedem neuen Staat, der in die Union aufgenommen wurde, musste neu verhandelt werden, ob er ein Sklavenhalterstaat wurde oder nicht. Als Missouri 1819/1820 aufgenommen wurde, fand man den Kompromiss, dass er als Sklavenhalterstaat fungierte - dafür sollten fortan aber nur noch südlich von Missouri neue Sklavenhalterstaaten existieren. Dies wurde als "Missouri-Kompromiss" bezeichnet. Ab den dreißiger Jahren verstärkte sich in Norden der Widerstand gegen die Sklaverei. Es kam in der Geschichte der USA weiterhin zu Konflikten, vor allem da sowohl Norden als auch Süden die Oberhand der Staaten behalten wurden. Als Texas 1844 als Sklavenstaat aufgenommen wurde, führte der Süden mit 14 zu 13 Staaten gegenüber dem Norden.

Es kam vermehrt zu Aufständen, am bekanntesten in der Geschichte war der von John Brown und seinen Getreuen 1859. Sie gehörten zu den "Abolitionisten", die die Sklaverei abschaffen wollten. John Brown und seine Leute nahmen eine kleine Gruppe an Geiseln und ermordeten einen Bürgermeister, ehe sie überwältigt und gehängt wurden.

Der Präsident Abraham Lincoln suchte nach einem Kompromiss in der komplizierten Geschichte. Er wollte um jeden Preis die Einigkeit der USA bewahren. 1860 trat als erster Staat South Carolina aus der Union aus, 1861 folgten Mississippi, Florida, Georgia, Alabama, Louisiana und Texas. Der Süden wählte Thomas Jefferson als eigenen Präsidenten und sie nannten sich "Konföderierte Staaten von Amerika".

Der Krieg begann zwischen dem 12. und 14. April 1861 mit dem Beschuss der Konföderierten auf die Besatzung von Fort Sumter bei Charleston. Die Vorteile des Nordens waren vor allem die viel größere Soldatenzahl, die bessere technische Ausrüstung und eine gemeinsame Kriegsführung. Der Süden hatte die besseren Offiziere, die Südstaatler waren eher gewohnt mit Waffe und Pferd umzugehen und sie konnten ihr eigenes Territorium verteidigen, statt sich auf fremden Boden zu begeben.

In den Anfängen der Geschichte des Krieges sah der Süden recht siegreich aus, vor allem dank des exzellenten Strategen General Robert E. Lee. Der Wendepunkt in der Geschichte des Krieges war die Schlacht bei Gettysburg im Juli 1863, die der Süden verlor. Entscheidend war auch, dass zu dieser Zeit der ebenfalls sehr erfolgreiche General Jackson fiel. Für den Norden war vor allem General Grant siegreich. Der Norden nahm immer mehr Städte im Süden ein, bis es im April 1865 zur Kapitulation kam.


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