Abraham Lincoln

Abraham Lincoln war in der amerikanischen Geschichte nicht nur der 16. Präsident der Vereinigten Staaten , er war auch ein Mann der gelegentlich unter Depressionen litt und derjenige, der den Grundstein zum Bau der Bahnlinie zum Pazifik legte.

Abraham Lincoln - seine Kindheit und Jugend.

Am 12. Februar 1809 in der Geschichte, wurde er in einer Blockhütte bei Hodgenville, in Kentucky geboren. Schon als kleiner Junge empfand er großen Widerwillen gegen seinen Vater und die kleine beschränkte Welt der Bauern. Zeit seines Lebens glaubte er, dass man mit finanzieller Aktion und technischem Fortschritt die Rückständigkeit überwinden könnte. Im Dezember 1818 stirbt seine Mutter Nancy mit 34 Jahren und sein Vater Thomas verheiratet sich ein Jahr später wieder mit der Witwe Sarah Bush Johnston, die in die Ehe drei Kinder mit einbringt. Abraham Lincoln wird später in der Geschichte immer wieder behaupten, nie eine Schule besucht zu haben und trotzdem kann er so gut rechnen, lesen und schreiben, dass er mit 18 Jahren eine Stellung als Kaufmannsgehilfe antreten kann. Es wird vermutet, dass er sich diese Bildung, dank seines fleißigen Selbststudiums, in dem ihn auch seine Stiefmutter immer wieder bekräftigte, aneignen konnte.

Der Aufstieg und die ersten Erfolge

1832 nimmt Abraham Lincoln am Black-Hawk-Krieg gegen die Sauk- und Fox-Indianer teil, dem letzten Indianerkrieg in der Geschichte der Vereinigten Staaten, ohne jedoch selbst in die Kämpfe verwickelt zu werden. Als er dort von seinem Kameraden zum Captain gewählt wird und die Tatsache, dass er bereits sehr gute Erfahrungen als Redner bei einem Debattierclub sammeln konnte, veranlassen ihn, sich im gleichen Jahr als Kandidat für das Repräsentantenhaus von Illinois aufzustellen. 1834 in der amerikanischen Geschichte, hat er es endlich geschafft, er erringt das erste seiner vier Mandate im Abgeordneten Haus von Illinois und macht seinem Spitznamen "Honest Abe" alle Ehre. Durch seine offene und vertrauensvolle Art schafft er es, bereits mit 27 Jahren zum Parteiführer der Whigs gewählt zu werden. Während dieser Zeit bringt er sich im beharrlichen Selbststudium die Rechtswissenschaften bei und eröffnet im Jahr 1837 mit dem Rechtsanwalt John T. Stuart in Springfield eine Kanzlei.

Der Weg bis zur Präsidentschaft

1842 heiratet er Mary Todd, die Tochter eines Sklavenhalters, welche sich später in der Geschichte als ein Ausbund an Eifersucht, verschwendungssüchtig und überspannt herausstellen sollte. Insgesamt bekommen die beiden vier Kinder, was allesamt Jungen sind. Durch die frühzeitigen Tode von Edward und William wird Mary gemütskrank und auch Abraham Lincoln leidet gelegentlich unter Depressionen. 1854, als das Kansas-Nebraska-Gesetz die Sklavenfrage jäh auf die Tagesordnung bringt, treibt es ihn zurück in die Politik, da er sich nach der Hochzeit verstärkt der Tätigkeit als Anwalt wollte. Lincolns eindeutige Ablehnung der Sklaverei wurde nämlich bereits in seiner baptistischen Kindheit geprägt und so geschah es, dass er, der der Überzeugung war, dass jeder freie Mensch etwas aus sich machen kann und die Sklaverei aber jegliche Chance auf eine aktive Besserung der Lebensverhältnisse verwehrt, mit anderen Sklavengegnern die neue Republikanische Partei gründet, nachdem seine alte Partei Whigs an der Sklavenfrage zerbrochen war. 1858 versucht er das zweite Mal für die Republikaner einen Sitz im Senat zu erlangen. Er unterliegt seinem Gegenkandidaten Stephen A. Douglas, aber die sieben öffentlichen Lincoln-Douglas-Debatten, in denen er klar gegen die Sklaverei spricht, gehen auf immer in die amerikanische Geschichte ein. Lincolns einzigartige Rhetorik macht ihn nicht nur im ganzen Land bekannt und zu einem ernsthaften Kandidaten für die nächsten Präsidentschaftswahl, sie verhilft ihm wirklich dazu, sich am 18. Mai 1860, als Repräsentant für die Republikaner, für das Weise Haus aufstellen zu lassen. Am 6. November 1860, ist es dann soweit, Abraham Lincoln wird mit 39,9 Prozent der Stimmen zum 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt.

Der 16. Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten und sein Vermächtnis

Bereits vor seinem Amtsantritt sagten sich die ersten Südstaaten von der Union los, aus denen insgesamt sieben Landesteile werden sollten. Danach, am 4. März 1861, bei seiner Antrittsrede, spricht Abraham Lincoln noch in versöhnlichem Ton mit den ausgetretenen Südstaaten, betont jedoch, dass er alles tun würde, um die Abspaltung einzelner Landesteile aus der Union zu verhindern. Dies und der Angriff auf das Fort Sumter im April 1861, haben den amerikanischen Bürgerkrieges zur Folge. Abraham Lincoln beweist im Bürgerkrieg zwischen der Union des Nordens und der Konföderation des Südens einen unbeugsamen Siegeswillen und erklärt am 22. September 1862 die Sklaven in den konföderierten Staaten, mit Wirkung ab Januar 1863, für frei. Am 8. November wird er das zweite Mal, mit 55 Prozent zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt und unterzeichnet am 1. Februar eine Gesetzesvorlage zur endgültigen Abschaffung der Sklaverei in den USA. Am 14. April 1865 wird Abraham Lincoln bei einem Theaterbesuch mit seiner Frau Mary von dem fanatischen Anhänger der Konföderation, John Wilkes Booth, niedergeschossen und verstirbt tags darauf in dem gegenüberliegendem Hotel, wo man ihn hinbrachte. Dieser Tag wird heute noch als als ein wahres Unglück in der amerikanischen Geschichte gesehen. Denn mit Abraham Lincoln, der das Ende des Bürgerkrieges und damit den Sieg der Union am 23. Juni 1865 nicht mehr erleben durfte, starb einer der bedeutendsten Präsidenten der amerikanischen Geschichte.


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