Italien

Die Geographie umfasst alle Länder der Welt somit auch Italien. Italien hat eine Gesamtfläche von 301262 Quadratkilometern und liegt in Südeuropa. Es gehört ebenso wie Deutschland zur sogenannten MEZ-Zeitzone. Im Norden von Italien liegt die Grenze zu der Schweiz und Österreich, im Westen zu Frankreich und im Osten grenzt Italien an Slowenien. Im Süden wird das übrige Gebiet vom Mittelmeer umgeben. In der Geographie gehören zudem auch Sardinien und Sizilien sowie verschiedene andere kleinere Inseln zu dem enorm industrialisierten Land. Italien wird im Allgemeinen in drei Großräume aufgeteilt, Oberitalien, mit der Alpenbedachung sowie der Po-Ebene, welches zum Festland gehört, Halbinselitalien, welches in der Geographie das eigentliche Italien bezeichnet sowie das Inselitalien. Dieses besteht aus Sizilien und Sardinien, den beiden größten Mittelmeerinseln sowie einigen anderen kleinen Inseln. Zu einem Großteil besteht Italien aus Gebirge. Bekannt ist das Land für seine Erdbebenhäufigkeit sowie einer Vielzahl von zum Teil aktiven Vulkanen, wie den zwei Bekanntesten, dem Vesuv und dem Ätna.

Neben Lage und Beschaffenheit beschäftigt sich die Geographie ebenso mit anderen Zahlen, Daten und Fakten. So lag die Einwohnerzahl Italiens im Jahre 1994 bei etwa 57,138 Millionen. Weit mehr als 83 Prozent aller in Italien lebenden Menschen sind katholisch. Italien verfügt über insgesamt drei verschiedene Amtssprachen, diese sind Italienisch, Französisch und Deutsch. Die Währung Italiens war vor Eintritt in die Eu und somit der Einführung des Euro, die Lira. In der Geographie werden ebenso die einzelnen Städte erfasst, dabei gehören 2009 Rom mit 2.724.347, Mailand mit 1.295.705 und Neapel mit 963.661 Einwohnern zu den drei größten Städten ganz Italiens. Auch wenn Italien in der Regel in die oben genannten drei Bereiche aufgeteilt wird, kann es, wenn es nicht direkt aus der Geographie betrachtet wird, eine noch gröbere Einteilung vorgenommen werden. Diese bezeichnet den armen Süden sowie den reichen Norden. Beide Bereiche Italiens haben sich im Laufe der Zeit nur sehr ungleich entwickelt. Während die Industrie im Norden Italiens geradezu boomt und dieser Teil eine Vielzahl an verschiedenen Branchen zu verzeichnen hat, sind für die Menschen im Süden des Landes, trotz zahlreicher Förderungsprogramme so gut wie keine Arbeitsplätze vorhanden. Von dieser ernormen Arbeitslosigkeit sind insbesondere Jugendliche betroffen, sodass immer mehr Menschen in den "reichen" Norden auswandern um dort zu arbeiten. Von den wenigen, vorhandenen Arbeitsplätzen, ist der Großteil Saisonarbeit. Diese ist abhängig vom Tourismus und fällt somit außerhalb der beliebten Reisezeiten auch weg.

Aus der Geographie betrachtet liegt Italien in der siebten Klimazone. Das bedeutet, dass dort das sogenannte Mittelmeerklima herrscht. Dieses umfasst einen besonders heißen Sommer und einen nur milde Winter. Das macht Italien besonders beliebt für Badeurlaub und den Sommertourismus. Die Landwirtschaft in Italien besteht zum Großteil aus Reis, Zuckerrüben, Mais, Weizen, Wein, Gemüse, Kartoffeln sowie Oliven und Zitrusfrüchte. Ein bekanntes italienisches Produkt ist zum Beispiel das berühmte kalt gepresste Olivenöl. Des Weiteren werden im Norden vorwiegend Rinder und Schweine gehalten, währende der sich der Süden Italiens fast ausschließlich auf die Schafzucht spezialisiert hat. Italien ist zudem reich an Bodenschätzen, es unter anderem Quecksilber, Schwefel, Graphit, Bleierze, Zinkerze sowie Manganerze und Kupfererze zu bieten.


Weitere Geographie Referate

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