Die Klimazonen der Erde

Wüsten, Regenwälder und der boreale Nadelwald sind typische Vegetationserscheinungen, die eine große Gemeinsamkeit haben. Jeder der genannten Vegetationstypen steht für eine Klimazone der Erde.

Was sind die Klimazonen der Erde? Dabei handelt es sich um Gebiete, die sich in Nord-Süd-Richtung erstrecken und den Globus umlaufen. Ihre Entstehung verdanken Klimazonen im Wesentlichen der Sonneneinstrahlung und der Verteilung der Landmassen. Nutzt man die Einstrahlung zur Definition der Klimazonen, ergibt sich folgende Zonierung: Tropen, Subtropen, Mittelbreiten und Polarzone. In den Tropen ist die Strahlungsintensität nahezu über das Jahr gleichbleibend. Die Subtropen lassen bereits einen zunehmenden Unterschied zwischen Sommer und Winter erkennen. In den Mittelbreiten verändert sich das Strahlungsbild im Jahresverlauf deutlich, es entstehen die bekannten Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter. In der Polarzone schwankt die Sonnenstrahlung derart drastisch, dass es zu extremen jahreszeitlichen Verschiebungen bei den Tageslängen kommt.

Wesentlich häufiger wird auf ein anderes System der Klimazonen der Erde zurückgegriffen: Die physischen Klimazonen. Dem Äquator am nächsten sind die Tropen. Ein durchschnittlicher Tag dauert in den Tropen bis zu 13,5 Stunden, die Dämmerungsphasen sind extrem kurz. Zwischen den Jahreszeiten gibt es in den Tropen keine signifikanten Unterschiede. Ein Klimaphänomen der Tropen sind die Passatwinde, die aus Richtung der Subtropen in Richtung Äquator wehen. Das 2. Klimaphänomen ist der Zentralniederschlag. Der Niederschlag entsteht durch feuchte Luftmassen, die über dem Äquator aufsteigen und sich abkühlen. Dabei sinkt das Vermögen der Luftmassen, Feuchtigkeit zu speichern, es kommt zu Niederschlägen. Es entsteht ein Kreislauf, der als innertropische Konvergenzzone bezeichnet wird. Aufgrund der hohen Niederschläge und Sonneneinstrahlung sind die Tropen von Regenwäldern mit einer reichen Flora und Fauna gekennzeichnet. In Richtung der Pole schließen sich die Subtropen an. Hier lassen sich Sommer mit hohen Temperaturen und mäßig warme Winter unterscheiden. Die Niederschlagsmengen können deutlich niedriger als in den Tropen sein. Die Subtropen sind unter diesem Gesichtspunkt höchst unterschiedlich. So sind die Subtropen im Mittelmeerraum winterfeucht, in den Sommermonaten dagegen trocken. Gleichzeitig sind aber auch trockene Gebiete wie die Sahara bekannt. Eine Mischung aus beiden wären Savannen und Steppen. Die gemäßigte Klimazone ist durch die vier Jahreszeiten gekennzeichnet und reicht vom 40. Breitengrad bis zu den Polarkreisen. Intern wird die gemäßigte Zone weiter in warm- und kaltgemäßigt unterteilt. Neben den Temperaturen, die zwischen den Jahreszeiten erheblich schwanken können, sind auch die Tag- und Nachtlängen in der gemäßigten Zone variabel. Je nach Region können in der gemäßigten Zone Nadel-, Laub- oder Mischwälder dominieren. In den Wintermonaten fallen die Niederschläge oft als Schnee. Abgelöst wird die gemäßigte Klimazone durch die subpolare Zone, in der sich maritime Klimate im Sommer mit kontinentalen Klimaeinflüssen im Winter ablösen. Die letzte Klimazone in den hohen Breiten sind die Polargebiete. Hierbei handelt es sich um Kältewüsten, die von den Polarkreisen bis zu den Polen reichen. In den oberen Breitengraden der Polargebiete ist ein jahreszeitlicher Wechsel zwar spürbar. Die Temperaturschwankungen reichen aber nicht, um das Ewige Eis zu schmelzen. Je nach Jahreszeit können die Tage in den Polargebieten extrem lang oder kurz ausfallen – bis hin zu völliger Dunkelheit über Wochen.


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