Die Beschaffenheit der Erde

Geographie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Erdkunde. Das ist die Lehre der Wissenschaft, die sich mit der Erdoberfläche und der Entwicklung befasst, wie sind die Kontinente entstanden und welche Bewegungen sind auf der Erde noch vorhanden. In der Antike erkannte man, wie die Erde erschaffen ist und so stellte der Grieche Anaximander aus Milet eine Skizze der Erde mit den vorhandenen Ozeanen her. Claudius Ptolemäus erzeugte vor Christi Geburt die ersten topografischen Karten, doch in der Römerzeit gingen die wissenschaftlichen Errungenschaften wieder in Vergessenheit. Erst im 16. Jahrhundert wurden wieder neue Forschungen über die Erde betrieben und Bartholomäus Keckermann und auch Bernhard Varenius befasste sich mit der Geographie. Zur Zeit der Aufklärung die im 18. Jahrhundert statt fand, wurde eine elfbändige Beschreibung von den Ländern der Erde verfasst. Die Vorreiter waren damals Johann Gottfried Herder, Georg Forster und Anton Friedrich Büsching. Die moderne Geographie wurde dann von Carl Ritter eingeläutet, der sich mit der wissenschaftlichen Geographie Anfang des 19. Jahrhunderts auseinander setzte. Alexander von Humboldt definierte wissenschaftlich den Zusammenhang der Erdoberfläche und die Ursachen von deren Erscheinungen. Hierbei wurde ein Grundstein in der Geographie gesetzt.

Erst im 20. Jahrhundert erkannte man die vielen Themengebiete, von der die Geographie als Oberbegriff voranging. Die Geographie wird heute noch unterteilt und so ist ein großflächiges Themengebiet die Allgemeine Geographie. Dieser Teil der Geographie beschäftigt sich mit der Erdoberfläche, wie zum Beispiel dem Boden, dem Wasser und dem Klima, beispielsweise wie wirkt sich das Klima auf die Erdoberfläche aus und welche Faktoren beeinflussen die Erde. Eine weitere Untergruppe ist die Physiogeographie, welche sich mit den natürlichen Bestandteilen der Erdoberfläche befasst so wie die Strukturen und deren Beschaffenheit. Aber auch die Landschaftsgenese spielt hierbei eine wichtige Rolle, indem sie die Erklärung des Menschen und seiner Tätigkeit sowie deren Mithilfe an der Umformung der Erdoberfläche bestimmen. Dabei ist aber die Physiogeographie nochmals unterteilt in die Biogeographie, die sich mit der biologischen Analyse der Erde befasst. Eine weitere Unterthematik bildet die Bodengeographie, die sich mit der Wirtschaft, der Bevölkerung und deren Siedlungen beschäftigt. In der Geomorphologie wird die Wissenschaft behandelt, wie sich die Nachbarplaneten auf die Erde auswirken, so wie deren Beschaffenheit gegenüber der Erde. Die Hydrogeographie setzt sich mit der Wasserverteilung auf der Erde auseinander und die Vegetationsgeographie mit der Botanik, wie zum Beispiel welche Pflanzen wo wachsen und welche Erdbeschaffenheit vorliegen muss, damit diese Gewächse auf diesem Boden gedeihen. Natürlich spielt auch die Klimageographie mit hinein, denn das Klima ist der ausschlagende Punkt, warum die Flora sich in diesen Regionen so gestaltet.

Weitere Untergruppen bilden die Religionsgeographie oder die politische Geographie. Diese geben an, wie sich die Weltreligionen auf der Erde verteilen oder wie sich die politischen Auswirkungen auf der Erde verteilt haben. Auch die Industriegeographie ist eine begleitende Untergruppe, beispielsweise wie sich die Ballungszentren entwickelt haben und welche Strukturen sie dabei bildeten, warum siedelten sich gerade die Industriezweige in dieser Region an und welche Rohstoffe sind in diesem Gebiet vorhanden. Es wurden viele Untergruppen gebildet, damit die unterschiedlichen Themen Regional behandelt werden können.


Weitere Geographie Referate

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