Drogen

Nur wenige Menschen setzen sich mit dem Thema Drogen intensiv auseinander. Und das obwohl es häufiger vorkommt, dass einzelne Drogen falsch bewertet und eingeschätzt werden. So ist zum Beispiel den meisten Leuten bewusst, dass es äußerst gefährlich ist, sogenannte „harte Drogen“ wie Heroin oder Kokain zu konsumieren. Ganz anders sieht es bei „weichen Drogen“ und sogenannten Volksdrogen aus: Hier kommt es oftmals zu einer Unterschätzung.

Harte Drogen

Es gibt eine Vielzahl an Drogen, die als harte Drogen bezeichnet werden. Mit Heroin und Kokain wurden bereits zwei dieser Drogen genannt. Aber auch andere Drogen wie beispielsweise Ketamin oder Crystal Meth fallen in diesen Bereich. Sie zeichnen sich durch zwei Eigenschaften aus und setzen sich dadurch von anderen Drogen ab. Bei der ersten Eigenschaft handelt es sich um die Erzeugung einer starken körperlichen Abhängigkeit. Harte Drogen machen den Konsumenten innerhalb kürzester Zeit abhängig. Bei Heroin kann bereits ein einmaliger Konsum ausreichend sein, um einen fortlaufenden Drang zu verspüren, die Droge zu konsumieren. Die zweite Eigenschaft besteht darin, den menschlichen Körper immens zu schädigen. Hier ist das noch vergleichsweise junge Crystal Meth zu erwähnen: Es schädigt den Körper so sehr, dass Schwerabhängige nach der Konsumdauer von etwa einem Jahr fast nicht mehr zu erkennen sind. Die Personen sehen oftmals um 10 bis 15 Jahre gealtert aus und haben mit schweren gesundheitlichen Problemen wie Zahnausfall und zittrigen Händen zu kämpfen.

Glücklicherweise sind sich die meisten Menschen dieser Gefahren bewusst und halten sich mit dem Konsum zurück. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, beispielsweise beim Kokain. Hier ist eine Verharmlosung festzustellen: Besonders unter Gutverdienern ist der Konsum des teuren weißen Pulvers vergleichsweise stark ausgeprägt und Konsumenten unterschätzen die Gefahren sehr deutlich.

Die Gefahr von Einstiegsdrogen

Als besonders gefährlich stufen Drogenexperten einige der weichen Drogen ein, von denen viele zugleich als Einstiegsdrogen bezeichnet werden. Hierzu zählen beispielsweise Ecstasy und Pilze. Die Bezeichnung Einstiegsdroge kommt nicht von ungefähr. Untersuchungen von Drogenexperten zeigen auf, dass Einstiegsdrogen die Hemmschwelle zum Konsum harter Drogen senken. Eine Ausnahme gilt für Cannabis: Zunehmend mehr Drogenexperten sind sich darüber einig, dass Cannabis nicht zwingend die Hemmschwelle zum Konsum harter Drogen verringert. Allerdings wird auch Cannabis eine gesundheitsschädliche Wirkung nachgesagt.

Ganz oft unterschätzt: Volksdrogen

Wenn von Drogen gesprochen wird, sind meist harte Drogen gemeint. Dabei gibt es viele Konsummittel, die genau genommen ebenfalls als Drogen bezeichnet werden müssten. Hierzu zählen vor allem Alkohol und Tabak. Weil diese Genussmittel in großen Mengen konsumiert werden, bezeichnet man sie auch als Volksdrogen.

Sowohl Alkohol als auch Tabak gelten als sehr gefährlich. Die Nikotin-Abhängigkeit ist nicht zu unterschätzen, auch wenn sie als solche gar nicht immer wahrgenommen wird. Die Folge ist ein intensiver Tabakkonsum, der den Körper stark schädigt. Beim Alkohol ist die Grenze zwischen Genuss und Sucht besser zu erkennen. Viele Bürger konsumieren Alkohol, ohne abhängig zu sein oder ihren Körper zu schädigen. Die Gefahr der Abhängigkeit ist dennoch groß: 1,6 Millionen Deutsche sind alkoholabhängig.


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