Chemie als Wissenschaft

Chemie wurde Ende des 18. Jahrhunderts durch den französischen Wissenschaftler Antoine Laurent Lavoisier als Teil der Wissenschaft anerkannt. Antoine Laurent Lavoisier fand die Eigenschaften der Verbrennung heraus. Nach und nach wurden immer mehr Elemente, die als nicht zerlegbar galten, entdeckt. Gegen 1824 erfand ein deutscher Chemiker, namens Friedrich Wöhler, die erste Synthese eines Stoffes. Es war die Oxalsäure. Diese Oxalsäure gehört zu der synthetischen organischen Chemie. Vier Jahre später gab es ein großes Aufsehen, als Friedrich Wöhler mit seiner Synthese die organische Substanz Harnstoff in eine anorganische Substanz umzuwandeln. Eine weitere benennenswerte Entwicklung in der Chemie war die Spektralanalyse.

Die Spektralanalyse wurde im Jahre 1860 von den beiden deutschen Chemikern Robert Wilhelm Bunsen und Gustav Robert Kirchhoff entwickelt. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe nach ihrer Zusammensetzung analysiert werden können. Im Jahre 1869 wurde von dem deutschen Chemiker Julius Meyer und dem russischen Chemiker Dmitri I. Mendelejew das bekannte Periodensystem begründet. In diesem Periodensystem wurden die Elemente eingeteilt, die bisher bekannt waren. Die Elemente wurden nach ihrem atomaren Aufbau und ihren Eigenschaften, entweder in chemischer und physikalischer Hinsicht, angeordnet. Alle Elemente bekamen eine Ordnungszahl. Mit der Ordnungszahl kann abgelesen werden, wie viele positiv geladene Teilchen (namens Protonen) in dem Atomkern der diversen Elemente vorhanden sind. Die Elemente mit den niedrigsten Ordnungszahlen, wie zum Beispiel die Ziffern 1 bis 29 finden sich 1 000 - mal mehr in der Erdkruste wieder als die Elemente mit den höheren Ordnungszahlen.

Gegen 1902 konnten zum ersten Mal die Eiweißstoffe genauestens analysiert werden. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Menschheit voller Eiweißstoffe besteht. Des weiteren sind etliche Vitamine entdeckt, aber auch hergestellt worden. Allerdings sind noch weitere Gemeinsamkeiten von der Chemie mit der Biologie zu finden. Als weiteres Beispiel gilt die Entwicklung der Desoxyribonukleinsäure (kurz für DNS bekannt). Die Desoxyribonukleinsäure ist als Träger für die Erbinformation zuständig. 1944 wurde die Desoxyribonukleinsäure zur Chemiegeschichte dargestellt. Diese Entwicklung der Desoxyribonukleinsäure, bekannt durch das Modell mit der Doppelhelix, ist bis heute erhalten geblieben. Das Modell mit der Doppelhelix wurde durch die Wissenschaftler James Dewey Watson und Francis Crick im Jahre 1953 entwickelt. Die Erfolgsgeschichten in der Chemie verliefen sehr gut weiter. Weiter benennenswert ist die komplette Aufklärung der Fotosynthese. Dieser Erfolg kam in der Chemie als auch in der Biologie zu Gesicht. Darüber hinaus haben die Erfolge nicht nachgelassen. Beispielsweise gehören die Erfolge über die Herstellung von Fullerenen auch noch dazu. Fullerenen sind Riesenkohlenstoffmoleküle, die heutzutage als Supraleiter verwendet werden. Supraleitern sind besser bekannt, als Materialien, die bei bestimmten Temperaturen den Strom ohne Energieverlust leiten können. Als letzter großer Erfolg in der Chemie ist die erstmalige genetische Code - Entschlüsselung eines Chromosoms im Jahre 1992 erwähnenswert.


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