Das Nervensystem

Unser Nervensystem ist das wichtigste Nachrichtensystem unseres Körpers, um auf Außenreize sinnvoll reagieren zu können und die Aktivität unserer Organe aufeinander abzustimmen. Die Biologie des Nervensystems ist streng hierarchisch gegliedert. Das Gehirn ist die Leitstelle. Hier werden sowohl die ankommenden Impulse verarbeitet, als auch entschieden, wie darauf sinnvoll zu reagieren ist. Das Gehirn bildet zusammen mit dem Rückenmark das zentrale Nervensystem, kurz ZNS genannt. Die Nervenstränge im Rückenmark, geschützt durch die Wirbelkörper der Wirbelsäule, stellen sozusagen die Autobahn mit getrennten Fahrspuren für Hin- und Rückfluss der Impuls dar. Denn alles muss schnell weitergeleitet. Nervenimpulse erreichen im Gehirn sogar mehr als Überschallgeschwindigkeit, im Rückenmark und den Extremitäten immerhin noch mehr als 100 km pro Stunde.

An das zentrale Nervensystem schließt sich das Periphere Nervensystem an, um im Vergleich zu bleiben, quasi die Bundesstraßen unseres Nervensystems. Das Periphere Nervensystem besteht aus 12 Paaren von Gehirnerven, die direkt auf der Unterseite des Gehirns austreten und vor allem die Biologie der Bewegung und Mimik der oberen Partien, also Kopf, Hals, Gesicht und Schultergürtel, steuern. Weiter abwärts führen je zwei Rückenmarksnerven als Zu- und Ableitung und Fortsetzung des Rückenmarks zum somatischen Nervensystem, welches vor allem die bewussten Bewegungen der Extremitäten steuert. Jetzt befinden wir uns bereits auf den Landstraßen unseres Nervensystems.

Ein anderer Teil des Peripheren Nervensystem verbindet das Vegetative Nervensystem mit dem ZNS. Mit der Biologie dieses Vegetativen Nervensystems werden die unwillkürlich arbeitenden Muskeln und Drüsen unserer inneren Körperorgane in Gang gehalten. Dazu gehört unser Herz- und Kreislaufsystem, die unseres Verdauungssystems wie die Peristaltik von Magen- und Darm, die Sekretion der Verdauungssäfte aus Leber, Gallenbase und Bauchspeicheldrüse, die Regulierung der Körpertemperatur und viele andere unbewusste Vorgänge in unserem Körper. Das Vegetative Nervensystem wird daher auch Autonomes Nervensystem genannt. Die Biologie und Funktion des Vegetativen Nervensystems teilen sich zwei Gegenspieler, Sympathikus und Parasympathikus. Die Biologie des Sympathischen Nervensystem macht den Körper fit und steigert die Aktivität und den Energieverbrauch unseres Körpers, zum Beispiel , wenn unter Stress das Herz schneller schlägt, der Puls rast und sich uns die Nackenhaare sträuben. Die Biologie des Parasympathischen Nervensystem holt uns wieder herunter, die Organe arbeiten wieder normal, der Körper entspannt sich und regeneriert sich, um neue Energien zu sammeln. Um die komplexe Biologie und alle Funktionen unseres Körpers aufrecht zu erhalten, arbeiten zwei Nachrichtensysteme zusammen: Das Nervensystem reagiert durch elektrische Miniimpulse blitzschnell, ist jedoch ziemlich "vergesslich". Das Hormonsystem bietet daher eine sinnvolle Ergänzung. Es reagiert langsam, aber nachhaltig. Aus den Drüsen des endokrinen Systems werden Botenstoffe, die Hormone, zu jedem Organ und bis in jede Zelle getragen und zwar allem über den Blutkreislauf.


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