Ameisenarten

In der Natur gibt es unzählige Ameisenarten. Jene die man in den Gärten findet sind hauptsächlich Weg- und Wiesenameisen. Diese sind jedoch sehr nützliche Tiere, da Sie Larven von Schädlingen fressen und auch Pflanzenreste die sich zersetzen. In der Biologie sehr wertvolle Tiere.

Deshalb ist es auch sehr praktisch, wenn Ameisen den Kompost zersetzen. Früchte oder Blattknospen sind dazu weniger geeignet. Ameisen befinden sich ständig auf Nahrungssuche. Haben die kleinen Tierchen etwas Nützliches, essbares gefunden, so hinterlassen diese auf dem Weg zurück in Ihr Nest, eigene vom Körper produzierte Substanzen. Aufgrund dieser Spur können auch andere Ameisen den Weg zum Nest und zur Nahrung finden. Auch die anderen geben eine chemische Substanz ab und so entsteht die bekannte Ameisenstraße, die so häufig zu beobachten ist. Ameisen fressen so ziemlich alles, einige wie zum Beispiel die Pharao-Ameise ernährt sich sogar von Fleisch, andere hingegen von Blättern, Pilzen, Obst und natürlich auch Gras.

Es gibt verschiedene Ameisenarten. Im Garten kann man am meisten die Weg- und Wiesenameisen sichten. Diese Ameisen fressen Larven von unterschiedlichen Schädlingen und des Weiteren zersetzen sie auch Pflanzenreste. Wenn Ameisen den Kompost zersetzen ist dies ein sehr positiver und nützlicher Effekt beim Kompostieren, jedoch bei Früchten und an Blattknospen eher weniger. Ameisen sind in der Regel mit Blattläusen konfrontiert. Diese tapsen mit Hilfe Ihrer Fühler auf die Blattläuse, die kurz darauf ihre Milch ausscheiden, diese Milch wird dann von den Ameisen als Nahrungsmittel in das Nest getragen. In der Biologie werden die Läuse auch als "Kühe" bezeichnet, da Sie als Milchlieferanten für Ameisen dienen.

Jede Ameise bis auf die Weberameise, welche aus Afrika stammt, leben in einem Ameisenhaufen. Dieser besteht aus kleinen Ästen, Nadeln und auch Pflanzenabfälle. Täglich wird an diesem Bau gearbeitet und renoviert. Ein Ameisenhaufen ist daher sehr gut organisiert und aufgebaut. Jedes Tier findet hier seinen geordneten Platz.

Der Bau besteht aus sehr vielen kleinen Kämmern, welche eigene Funktionen besitzen. Zum Beispiel gibt es eine eigene Eiablagekammer, Larvenkammer und auch eine Puppenkammer. Diese sind jeweils mit unzähligen Gängen miteinander verbunden. Die Biologie zählt in etwa 100.000 Tiere einer kompletten Ameisenfamilie. In der Nestmitte ist die Königin anzutreffen, die auch um einiges größer ist als der Rest der Arbeitsameisen. Sie wird von Ihnen auch gefüttert, um ungestört Ihre Eier ablegen zu können. Denn die Königin sorgt im Ameisenstaat für den Nachwuchs. In den Wintermonaten halten sich alle Ameisen in ihrem Bau auf, jedoch schlafen diese nicht, sondern sind stets am Arbeiten.

Die Biologie kategorisiert 4 Stufen von Ameisen!

Je nach Art, leben Ameisen in Kolonien, jeweils mit einer oder mehreren Königinnen. Zurzeit sind der Biologie 6000 Ameisenarten bekannt. Man unterscheidet zwischen:

A) Arbeiterameisen welche am zahlreichsten vorkommen. Sie sind zuständig für den Erhalt des Baus, Larvenversorgung, Blattläuse melken usw. B) Männliche Ameisen, dienen lediglich der Befruchtung und sterben nach dem Akt. C) Soldaten sind gewöhnliche Arbeiterameisen, mit einem sehr ausgeprägten Unterkiefer. Sie sind für die Bewachung des Nestes zuständig! D) Die Königin ist ein einmaliges Tier im gesamten Ameisenhügel, sie ist jedes Jahr im Mai auf Hochzeitsflug und erhält ihren Samen. Nach der Begattung der Königin verliert diese ihre Flüge und lebt von nun an im Bau.


Weitere Biologie Referate

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