Geographie -das Werk der Welt-

Geographie, auch unter Erdkunde bekannt, ist eine Wissenschaft von der Umwelt jedes einzelnen Menschen in räumlicher Hinsicht. Die Geographie wird in Länderkunde und allgemeiner Geographie untergegliedert.

In der Antike befassten sich die griechischen Landsleute Herodot, Strabo und Ptolemäus mit der Ermessung, mit der kartografischen Darstellung sowie mit der Frage nach Ursachen und Zusammenhängen der erdräumlichen Phänomen. Die Werke der Geographien bestimmte das Weltbild. Das ging bis in das Mittelalter. Dieses Weltbild konnte sich mithilfe von den Wikinger - Fahrten nach Grönland und nach Nordamerika sowie von den Venezianer Marco Polo erweitert werden. Im 13. Jahrhundert konnte Marco Polo große Teilgebiete von China entdecken und fuhr über Java, Sumatra und Ceylon wieder zurück nach Venedig.

Ab dem 15. Jahrhundert kam die Ideen von der Humanismus und der Renaissance des Entdeckergeistes. Die Länder Portugal und Spanien schickten ihre verschiedenen verfügbaren Schiffe raus auf die Weltmeere, um neue Seewege beispielsweise nach Asien zu entdecken. Durch die neue Entdeckung neuer Seewege sollten wertvolle Güter eingesammelt werden, da es auf dem Landwege nicht funktionierte oder nicht getraut wurden, die Länder zu entdecken. Im Jahre 1498 war Vasco da Gama der erste Seefahrer, der den Seeweg nach Indien fand. Allerdings gab es im Jahre 1492 einen anderen Seefahrer, der von der Insel Bahamas aus gelungen ist, einen neuen Kontinent zu entdecken. Es war Christoph Kolumbus und er hat Amerika als Erstes erblickt. Das war aber nicht seine einzige Reise. Es folgte noch weitere drei Seefahrten. In diesen Seefahrten hat Christoph Kolumbus weitere Karibikinseln und auch die Küste von Südamerika befahren. Genau zu dieser Zeit war auch der Seefahrer John Carbot auf dem Meer und segelte auf Nordamerika, genauestens auf das kanadische Labrador, los. In der Neuzeit wurde die Weltkarte erweitert. Es gelang Fernando Magellan im Jahre 1520 die Südspitze von Südamerika zu umschiffen und er befuhr den Pazifischen Ozean. Um 1522 wurde zum ersten Mal die Welt komplett umsegelt. Die Theorie, die Erde sei eine Scheibe, wurde nicht bewahrheitet. Die Erde war nunmehr eine Kugel und es stellte sich heraus, dass im 16. Jahrhundert schon 50 % der Erdoberfläche auf Weltkarten zu sehen waren. Nach und nach waren alle Kontinente entdeckt worden. Die Antarktis und Australien waren noch nicht dabei. Da allerdings Tasmanien und Neuseeland schon im 17. Jahrhundert entdeckt wurden, dauerte es noch eine ganze Weile, bis der Engländer James Cook kam und den Südkontinenten Australien umschiffte und näher kennenlernte.

Geographie wurde erst im 19. Jahrhundert als ein Teilgebiet der Wissenschaft begründet. Alexander von Humboldt war derjenige. Er wurde in seinen Forschungsreisen nach Südamerika als wahrer Held gefeiert. Zu gleicher Zeit hat Fabian G. von Bellingshausen endlich den letzten siebten Kontinent, die Antarktis, entdeckt. Im 20. Jahrhundert gab es nichts mehr zu enträtseln und aufzufinden. Es fehlten dagegen nur noch einige Polargebiete, Wüstengebiete, Urwaldgebiete oder Steppengebiete. Es verging gar nicht so viel Zeit, als der Amerikaner Edwin Peary und der Norweger Roald Amundsen im Jahre 1909 beziehungsweise im Jahre 1911 den Nordpol und den Südpol mit deren Schiffen erreichten und diese Gebiete in den Weltkarten versehen wurden.


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